Die Vorfahren der Familie Stratmann aus Westfalen
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In früheren Zeiten war es für das breite Volk rätselhaft, wie die Steine allesamt ausgerechnet dahin gekommen waren und es entstand die folgende Sage: Der Teufel befand sich eines früheren Tages auf dem Weg nach Aachen um den von Kaiser Karl errichteten Dom aus Übermut zu zerstören. Aus diesem Anlass hatte er große Findsteine in Sachsen zusammen gesucht und trug diese nun auf dem Rücken in einem Fellsack auf Aachen zu. Bei der Anstrengung triefend vor Schweiß schleppte er sich unter der Last der vielen Steine mühsam weiter. Kurz vor Heiden begegnete ihm ein pfiffiger Schuster, welcher ein Dutzend Paar verschlissener Schuhe auf dem Rücken in die Gegenrichtung trug. Ausgerechnet dies pfiffige Kerlchen fragte der Teufel, wie weit es denn noch bis Aachen wäre. Der Schuster hatte den Teufel natürlich am Pferdefuß erkannt und sagte: "Ich komme schnurstracks von Aachen, auf dem Weg hierher habe ich die Schuhe, welche ich auf dem Rücken trage, schon verschlissen." Das schockte den Teufel so sehr, dass er unter fürchterlichem Fluchen den Sack mit den Felsblöcken so auf die Erde donnerte, das der Boden um Heiden zitterte und bebte. Das Volk erzählte dann später, das die Steine verflucht wären und das sie daher niemand zählen könne. Auch könne niemand die Steine von der Stelle wegnehmen, ohne Schaden zu nehmen. |
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Stand: 11.08.05