Momente aus Geschichte, Politik, Jugend- u. Sozialarbeit
Bodo Stratmann in der Freizeit: Aus der Vergangenheit lernen!
Borkener Zeitung Nr. 278 - Velen
Südlohn Kreis - Montag, 29.11.1999
Familienforschung: Interesse wächst ständig
Treffen der Arbeitsgemeinschaft Genealogie in Ramsdorf
Ramsdorf (neu). Über Familienforschung an Hand eines Ramsdorfer Freibriefs konnten sich am Samstag, auf Einladung des Kulturamtes des Kreises Borken, die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Genealogie einen Überblick verschaffen. Aus Anlass des 100. Geburtstages des Heimatvereins Ramsdorf fand das Treffen in der Burg statt. Rund 40 Mitglieder aus den Kreisen Borken, Coesfeld und Steinfurt folgten der Einladung und wurden dabei vom Museumbeauftragten Michael Kleiner in Ramsdorf begrüßt.
Zweimal im Jahr trifft sich der Arbeitskreis, der seit 1985 existiert, um Neues aus der Familienforschung auszutauschen, so der Sprecher -Bernhard Robers. Vor allem ist dabei das Gespräch untereinander sehr wichtig und vereinfacht teilweise die Weitersuche.
Einen Vortrag hielt bei dem Treffen Bodo Stratmann. Seit Jahren befasst er sich intensivst mit der Familienforschung. Dabei ist die Recherche weit zurück in die Vergangenheit oft sehr mühsam. Das Einlesen in die Schrift der Kirchenbücher und vor allem' das Abschreiben der Dokumente kostet sehr viel Zeit, erklärt der Fachmann im Gespräch mit der BZ. Der Datenaustausch unter den Familienforschern ist deshalb so wichtig, um Doppelarbeit zu vermeiden, so der Genealoge. Die Zusammenarbeit zwischen den Interessierten sollte demnach weiter verstärkt werden. Einige Kirchen- und Lagerbücher hat Stratmann bereits abgeschrieben, und weiss deshalb um die Arbeit und den Zeitaufwand.
Grundsätzlich misst der Fachmann der Ahnenforschung einen wachsenden Stellenwert bei: "Die Neugier auf die Vergangenheit wird bei vielen Menschen immer größer". Die Frage beispielsweise, wie sie gelebt haben, beschäftigt immer mehr, die sich dann auf die Suche machen. Möglichkeiten Familienwege zu verfolgen beinhalteten seine Ausführungen über einen Ramsdorfer Freibrief. Im Anschluss daran hatten die Teilnehmer genug Zeit, sich über Trends zu informieren und sich gegenseitig Tipps für die Suche nach familiären Erkenntnisdaten zu geben.
Ein Rückblick, Momente in Bildern:
Gestern wie heute: Für eine humanere Welt, Politik mit Freunden,
im Kreis Recklinghausen, Nordrhein - Westfalen und in der Bundesrepublik.
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m.: Willy Brandt, 2.v.r. W.Herminghaus, |
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r.: NW- Arbeitsminister Werner
Figgen, m.: Bürgermeister Günter Eckerland, li.: |
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B.S.: Berlin /Museumsinsel: |
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Unter dem Bild Willy Brandt`s in Berlin: |
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Gründungsvorsitzender der AWO- |
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B.Str.1966 Pfarrjugendführer in |
Meßdienerlager Sickingmühle 1958. |
Als Referent, Seminarleiter und Berater |
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Lothar Hentschel MdL. als Landesgeschäftsführer
und Dr. Ulrich Steger MdB trugen |